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Das heutige Georgien liegt
im westlichen und zentralen Südkaukasien. Die westliche
Grenze des Landes bildet die Schwarzmeerküste, im Norden
begrenzt es den Kamm des Kaukasus-Gebirges, Im Osten
grenzt Georgien an die Hochebene der Kura (Mtkwari)
und im Süden verläuft die Staatsgrenze am Vorgebirge
des Kleinen Kaukasus entlang, indem sie Armenien und
die Türkei berührt. Das Territorium und die Grenze hat
sich im Verlaufe der jahrhundertlangen Geschichte Georgiens
verändert, insbesondere in der frühesten Etappe der
Bildung und Entwicklung der georgischen Stämme sowie
des georgischen Volkes; mal hatte es sich verringert,
mal war die Grenzen des ursprünglichen Siedlungsareals
der altgeorgischen Stämme weit überschritten worden.
Georgien ist ein klimatisch und geographisch vielfältiges
Land, in dem der feuchtwarmer subtropischen Niederungen
wechselt sich mit Halbwüstengegenden in Schiraki, der
malerische Schwarzmeerstrand kontrastiert mit dem Gletscherwelt
des Hohen Kaukasus. Geschichte, Sprachvarietäten, ethnische
Grenzen, Sitten und Gebräuche, schufen in dieser Vielfalt
eine sinnvolle, allgemeingebräuchliche Gliederung Georgiens
in den Provinzen.
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